Jetzt wird’s heiß: SONYA KRAUS greift zur Pistole!

Sonya Kraus

Sonya Kraus

Die hübsche Moderatorin Sonya Kraus ist bekannt dafür, dass sie gerne nach dem Motto “Selbermachen statt Neukaufen” agiert. Sie hat einen ausgeprägten Hang zum Basteln, den sie auch schon in der TV-Sendung “Do it Yourself – S.O.S.” zeigte. Was läge näher als einen Werbevertrag mit einem Technikhersteller abzuschließen? Die Firma STEINEL produziert Werkzeuge für den Fachmann und Heimwerker gleichermaßen.

Wie kam der Kontakt zwischen dir und STEINEL zustande?
Sonya Kraus: Dazu gibt es eine sehr lustige Geschichte. Meine Fensehkarriere begann ich als Buchstabenfee beim Glücksrad. Schon damals hatte ich einen ausgeprägten Handwerker-Tick. Meiner Kameracrew zeigte ich damals ständig Fotos von Umbaumaßnahmen, die ich alle selbst durchgeführt hatte. Das hatte sich scheinbar ins Gedächtnis des Teams eingebrannt. Als ich nämlich die Sendung verließ, überreichten mir meine Kollegen eine Heißklebepistole als Abschiedsgeschenk. Und zwar nicht irgendeine, sondern das absolute Top-Model von STEINEL. Natürlich ganz stilecht mit Gürtel, so dass ich sie wie einen Revolver an der Seite tragen konnte. Diese Heißklebepistole habe ich übrigens immer noch, allerdings läuft ihr gerade das kabellose Modell den Rang ab.

Du kämpfst gegen das Klischee, dass Frauen nichts vom Heimwerken verstehen. Sollten Frauen sich in diesem Bereich einfach mehr zutrauen?
Sonya: Auf jeden Fall. Es gibt genügend Männer, die einen Knopf annähen oder eine Waschmaschinen bedienen können. Dann können Frauen auch lernen, wie man eine Lampe montiert. Das Dekorieren und Verschönern des Wohnraums ist ohnehin schon immer Frauensache. Warum nicht auch mal Laminat verlegen? Das Heißkleben zum Beispiel ist kinderleicht und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Also immer ran, selber ausprobieren und kreativ kleben!

Was war deine bisher größte Heißklebe-Aktion?
Sonya: Muscheln sammle ich schon, solange ich mich erinnern kann. Ich habe noch keinen Strandurlaub verbracht, ohne mein Muschelkörbchen im Gepäck! Dieser Sammeltrieb hat allerdings den Nachteil, dass sich die Funde irgendwann kistenweise zu Hause gestapelt haben. Zum Glück war ich schon immer handwerklich interessiert und so habe ich die gesammelten Muscheln eines Tages einfach an die Wand meines Badezimmers geklebt. Abschließend rahmte ich mit dem Rest auch noch den Badezimmerspiegel ein. Und obwohl vor 10 Jahren der Profi-Fliesenleger meckerte „Dess hält doch eh nedd!“, ist bis heute nur eine einzige Muschel abgegangen. Ätsch! (lacht)

Du giltst als Stilikone. Passen Mode und Heißkleben irgendwie zusammen?
Sonya: Na klar! Ich peppe meine Klamotten gelegentlich mit schicken Accessoires auf. Hier kann ich mich kreativ betätigen und die Heißklebepistole erledigt dann den Rest. Ich habe schon mal ein altes Paar Schuhe mit aufgeklebten Pailletten gepimpt, die dann anschließend viel besser aussahen als neu. Eine öde Haarspange habe ich mit Federn und Strassteinen dekoriert. Die wurde so zu einem echtes Glanzlicht. Omas Handtasche war irgendwann auch nicht mehr ansehnlich. Die habe ich mit dem Heißkleber kurzer Hand mit pinkem Samt überzogen. Die ist echt schick geworden. Das ging echt fix.

Was war das Witzigste, das du jemals zusammengeklebt haben?
Sonya: Es stand einmal ein Fotoshooting für meine Autogrammkarte an und ich wollte unbedingt ein originelles Fotomotiv haben. Spontan habe ich dann echte Blumen auf ein Oberteil geklebt. Während des Shooting lief ich umher wie eine wandelnde Blumenwiese. Man könnte aber auch sagen, wie das blühende Leben selbst. Das Unikat hielt allerdings nicht lange, da die Pracht schnell verwelkte. Ich kann euch allerdings nur Nachahmung raten, wenn ihr das Oberteil entbehren könnt. Der Heißkleber hält bombenfest. Eine spätere Wiederverwendung scheidet deshalb definitiv aus.

Braucht man denn unbedingt so ein Hightech-Gerät?
Sonya: Eine gute Heißklebepistole darf einfach in keinem deutschen Haushalt fehlen. Die NEO ist so kompakt, dass sie für Notfälle sogar in die Handtasche passt. Bei mir selbst gäbe es sonst auch keine individuell verpackten Weihnachtsgeschenke oder ausgefallene Osterdekorationen. Das kann ich mir gar nicht mehr vorstellen. Aber Vorsicht! Meine Freundinnen habe ich mit meinem Klebe-Tick schon infiziert. Die bauen inzwischen sogar ganze Karnevallkostüme damit.

Danke für das nette Gespräch!

Fotos: Stephan Pick

[mygal=sonya-kraus-03042009]

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